Audi Cup: Liverpool erteilt Bayern eine Lehrstunde

Jürgen Klopp hatte am Dienstagabend allen Grund zufrieden zu sein. Mit 3:0 hatte seine Mannschaft, der FC Liverpool, bei Bayern München gewonnen und dabei eine überzeugende Leistung gezeigt.

Doch Klopp wäre nicht Klopp, wenn er nicht Dinge gesehen hätte, die noch verbessert werden können.

„Und erste Halbzeit haben wir zu wenig Fußball gespielt, deshalb war Bayern zu viel in Ballbesitz. Weil wir entweder den Ball ins Tor geschossen haben zweimal, oder ihn den Bayern gegeben haben. Und dadurch mussten wir zuviel laufen. Und zweite Halbzeit hat meine Mannschaft gezeigt, wie gut sie Fußball spielen kann. Und wenn man es kann, sollte man es auch tun. Und das haben wir zweite Halbzeit wirklich besser gemacht.“

Kurz vor dem Start der Premierleague in England präsentierte sich das Team von Jürgen Klopp spielfreudig und zweikampfstark. Der FC Bayern hatte keine einzige hochkarätige Torchance.

Ganz anders die Bayern. Die Münchener zeigten Lücken in der Defensive und waren in der Offensive meist harmlos.

Bayern-Trainer Carlo Ancelotti sieht durchaus Grund zur Sorge:

„Natürlich sind wir besorgt, weil dieses Spiel ein Alarmzeichen dafür ist, dass wir nicht in der besten Verfassung sind. Wir wissen das, das ist normal. Wir sind erst vor zwei Tagen aus China gekommen. Ich denke, dass unser körperlicher Zustand am Samstag besser sein wird. Aber wir müssen auch unsere Einstellung ändern. Wir wussten, dass Liverpool konterstark ist. Aber wir haben uns nicht richtig darauf eingestellt. Und Tore bekommen, die wir hätten vermeiden können.“

Vor dem Supercup-Spiel gegen Borussia Dortmund am Samstag, das weiß auch Ancelotti, kommt auf ihn und die Spieler des FC Bayern noch viel Arbeit zu.