Weltweite Demonstrationen für freie Wissenschaft

Zehntausende Menschen haben am Samstag weltweit für die Freiheit von Wissenschaft und Forschung demonstriert. Der Hauptprotestzug führte durch die US-Hauptstadt Washington. Auslöser für den globalen Marsch waren wissenschaftskritische Aussagen von US-Präsident Donald Trump. Seine Regierung hatte zudem in ihrem Haushaltsvorschlag angekündigt, die Budgets für Forschungsprogramme zusammenzustreichen. Bereits im Wahlkampf hatte Trump den Klimawandel angezweifelt. Nach Trumps Plänen soll der jährliche Etat der amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA um 31 Prozent reduziert werden.

Auch in Berlin beteiligten sich laut Veranstalter rund 11.000 Menschen am sogenannten „Marsch für die Wissenschaft“. Weltweit sollten Aktionen in über 600 Städten stattfinden. Die Demonstrationen wurden auf den Termin des alljährlichen Earth Day gelegt.