Vapiano startet an der Börse

Gute Stimmung beim Börsenstart der Pasta- und Pizza-Restaurant-Kette Vapiano am Dienstag in Frankfurt.

Die Aktien des Unternehmens waren nach Angaben aus Finanzkreisen heiß begehrt, die Neuemission sei mehr als viermal überzeichnet gewesen, hieß es.

Der erste Kurs wurde mit 23,95 Euro festgestellt. Das Bonner Unternehmen hatte die Aktien zu 23 Euro ausgegeben und damit 184 Millionen Euro eingesammelt.

Rund 85 Millionen Euro will Vapiano einsetzen, um das Geschäft auszubauen und um neue Filialen zu eröffnen.

Vapiano-Chef Jochen Halfmann:

„Und wir werden sämtliche Zuflüsse in die weitere Expansion stecken. Wir wollen unser Filialnetz verdoppeln in den nächsten drei Jahren und werden es natürlich auch in die Innovationen stecken, wie das Take-Away, Home-Delivery-Geschäft, wie die Terminals in den Restaurants, oder die Vapiano-App.“

Vapiano betreibt derzeit 185 Restaurants, 74 davon in Deutschland. Die eigenen Restaurants – ohne Franchise-Nehmer – setzten im vergangenen Jahr 292 Millionen Euro um. Die Kette soll bis Ende 2020 auf 330 Filialen wachsen, vor allem in Deutschland und Frankreich.

Vapiano bereitet mit seinem Börsengang den Boden für die nächste Serie von Neuemissionen am Frankfurter Aktienmarkt. Demnächst will der Lieferdienst „Delivery Hero“ sein Glück an der Börse versuchen.