US-Justizminister weist Vorwürfe in Russland-Affäre zurück

Jeff Sessions sprach vor einem Senatsausschuss von Lügen, die über ihn verbreitet würden.

US-Justizminister Jeff Sessions hat Vorwürfe in der Russland-Affäre gegen ihn scharf zurückgewiesen. Die Vorstellung, dass er etwas mit einer russischen Beeinflussung der Präsidentenwahl zu tun haben könnte, sei „eine haarsträubende und widerwärtige Lüge“, sagte der Republikaner am Dienstag vor dem Geheimdienstausschuss des Senates. Zudem sei ihm nicht bekannt, dass Personen mit Verbindungen zum Wahlkampfteam von Präsident Donald Trump solche Gespräche führten. Die oppositionellen Demokraten kritisierten die Weigerung Sessions, Auskunft über dessen Gespräche mit Trump in der Russland-Affäre zu geben. Dies behindere die Untersuchungen.

Sessions hatte Trump schon früh im Wahlkampf unterstützt. In seinem Auftritt ging es auch um die Frage, ob er den Kongress über seine Kontakte mit russischen Vertretern täuschte. Bereits im März gab Sessions zu, sich im vergangenen Jahr zweimal mit dem russischen Botschafter in Washington getroffen zu haben. Nach Darstellung seiner Mitarbeiter fand das Treffen allerdings im Rahmen seiner Tätigkeit als Abgeordneter und nicht als Mitglied in Trumps Team statt.