US-Bundesstaat Texas: Tote durch Tropensturm „Harvey“

Der Hurrikan „Harvey“ hat auf seinem Weg über das Festland im US-Bundesstaat Texas am Samstag eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Nach Angaben des Bürgermeisters der Kleinstadt Rockport, die besonders stark getroffen wurde, ist eine Person bei einem Hausbrand ums Leben gekommen und mehrere Menschen in der Region hätten Verletzungen wie Knochenbrüche erlitten. Eine weitere Person starb, als sie mit ihrem Auto durch die überfluteten Straßen im Westen der Millionenstadt Houston fuhr.

Der Sturm war mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 210 Kilometern in der Stunde über die Küste von Texas hinweggefegt. Seither hat sich „Harvey“ weiter abgeschwächt und wurde zum Tropensturm herabgestuft. Es ist aber Starkregen vorhergesagt mit Niederschlagsmengen von bis zu 102 Zentimetern. Dem Gouverneur von Texas Greg Abbott zufolge sind rund 1800 Militärangehörige im Einsatz, um bei Rettungsaktionen und Aufräumarbeiten zu helfen. Nach Angaben örtlicher Versorger hatten 220.000 Kunden keinen Strom.

Der Sturm dürfte noch tagelang über Texas wüten, da er sich nur langsam fortbewegt. In den nächsten Tagen dürfte er auch die Metropole Houston treffen. Es werden Überschwemmungen befürchtet. Einwohner wurden aufgerufen, zu Hause zu bleiben.