Uber-Chef Kalanick tritt zurück

Bei dem Konzern aus San Francisco hatten sich Beschwerden über sexuelle Belästigungen und Diskriminierungen gehäuft.

Der umstrittene Uber-Mitbegründer Travis Kalanick ist von seinem Posten als Chef des Mitfahrdienstes zurückgetreten. Der Schritt sei auf massiven Druck von Uber-Investoren erfolgt, teilte ein Konzernsprecher am Mittwoch mit. Die „New York Times“ berichtete, fünf große Investoren hätten in einem Brief den sofortigen Rücktritt Kalanicks gefordert. Nach stundenlangen Diskussionen mit einigen Investoren habe Kalanick zugestimmt und seinen Posten abgegeben. Er werde aber Teil des Führungsgremiums bleiben.

Zuletzt waren eine Reihe von Top-Managern abgetreten. Bei dem Konzern aus San Francisco hatten sich Beschwerden über sexuelle Belästigungen und Diskriminierungen gehäuft. Kalanick hatte zunächst eine Auszeit angekündigt.