Trumps US-Einreiseverbot für Muslime auch Thema bei TV-Duell

Bei der fünften TV-Debatte der republikanischen Bewerber um die US-Präsidentschaft ging es um die Themen Nationale Sicherheit, Terrorismus und Außenpolitik.

Nationale Sicherheit, Terrorismus und Außenpolitik waren in Las Vegas die Hauptthemen der fünften TV-Debatte der republikanischen Bewerber um die US-Präsidentschaft. In den Umfragen weiter vorn liegt Geschäftsmann Donald Trump. Er wehrte sich am Dienstagabend gegen Kritik an seiner Forderung nach einem US-Einreisestopp für Muslime. Der frühere Gouverneur von Florida, Jeb Bush, hatte Trump deswegen „verwirrt“ und einen „Chaos-Kandidaten“ genannt.

REPUBLICAN PRESIDENTIAL CANDIDATE DONALD TRUMP: „Er muss einfach sein eigenes Ding machen. In den Umfragen ist er bei drei Prozentpunkten. Und ich bei 42. Ich habe den Abend wirklich genossen. Jeb hat sich wirklich alle Mühe gegeben. Aber sind wir mal ehrlich: Er hat gerade eine schwere Zeit.“

Auch Mitbewerber Lindsey Graham übte schwere Kritik an Trump.

REPUBLICAN PRESIDENTIAL CANDIDATE SENATOR LINDSEY GRAHAM: „Trump erklärt einer ganzen Religion den Krieg. Er versteht das alles absolut falsch. Wir müssen uns mit den Menschen zusammentun, die die radikalen Strömungen bekämpfen wollen. Und seine Einstellung zur Einwanderung wird die Republikaner zerstören.“

Trump hatte wegen des Massakers von Kalifornien ein Einreiseverbot für alle Muslime gefordert und damit Empörung ausgelöst. Es gäbe einen „offensichtlichen Hass“ unter Muslimen auf Amerikaner, so Trump.

Video-Source: Reuters
Fotos: Reuters