Trump-Sohn sprach mit russischer Anwältin über Clinton-Infos

Die „New York Times“ berichtete am Sonntag unter Berufung auf drei Berater des US-Präsidialamts, die Anwältin habe Verbindungen zum russischen Präsidialamt gehabt.

Donald Trump Jr. soll sich im Wahlkampf zu den Präsidentschaftswahlen in den USA mit einer russischen Anwältin getroffen haben, die kompromittierende Informationen über Trumps demokratische Rivalin Hillary Clinton in Aussicht gestellt habe. Das berichtete die „New York Times“ unter Berufung auf drei Berater des US-Präsidialamts.

An dem Treffen hätten neben Donald Trump Jr. auch der Schwiegersohn des Präsidenten, Jared Kushner, und Trumps ehemaliger Wahlkampfmanager Paul Manafort teilgenommen.

Das Blatt zitierte eine Stellungnahme von Donald Trump Jr., wonach dieser die Begegnung mit der Anwältin einräumte.

Es sei aber schnell klar gewesen, dass die Frau keine bedeutsamen Informationen gehabt habe, wurde der Präsidenten-Sohn zitiert.

Trump hatte die Wahl im November gegen Clinton gewonnen. In den USA gehen derzeit mehrere Gremien dem Verdacht nach, Russland habe durch das Ausspionieren vertraulicher Daten die US-Präsidentenwahl beeinflusst. Zudem geht es um die Frage, ob es geheime Absprachen zwischen Trumps Wahlkampfteam und Vertretern der Moskauer Regierung gab. Trump weist dies ebenso zurück wie Russland den Vorwurf einer Einmischung in den Wahlkampf.