Trump legt nach – Weitere verbale Hiebe gegen Nordkorea

US-Verteidigungsminister James Mattis betonte jedoch, die USA zögen weiterhin den diplomatischen Weg vor.

US-Präsident Donald Trump hat im rhetorischen Schlagabtausch mit Nordkorea nachgelegt. Seine jüngste Erklärung sei womöglich nicht hart genug gewesen, sagte Trump am Donnerstag zu Journalisten. Am Dienstag hatte er Nordkorea „mit Feuer und Zorn“ gedroht, wie es die Welt noch nicht gesehen habe. Die Amerikaner und ihre Verbündeten seien sicher, bekräftigte Trump angesichts der Drohung Nordkoreas, die US-Pazifikinsel Guam ins Visier zu nehmen. Nordkorea sollte sich zusammenreißen, sonst würde es Probleme bekommen, wie sie nur wenige Länder erlebt hätten. Es sollte „sehr, sehr nervös“ sein, wenn es nur daran dächte, die USA und ihre Alliierten anzugreifen.

Auf die Frage, ob er einen Präventivschlag gegen Nordkorea erwäge, sagte der US-Präsident, man werde sehen was passiere.

US-Verteidigungsminister James Mattis betonte kurz danach, die USA zögen weiterhin den diplomatischen Weg vor. Ein Krieg wäre eine Katastrophe. Die USA seien allerdings bereit, auf Feindseligkeiten Nordkoreas zu reagieren.