Trump kritisiert wegen Nordkorea-Konflikt erneut China

Nach dem zweiten erfolgreichen Test einer ballistischen Interkontinentalrakete kannte die Euphorie der Anhänger des nordkoreanischen Diktators Kim Jong Un kaum noch Grenzen. Die Rakete flog nach Angaben Nordkoreas rund 1000 Kilometer weit, bevor sie in der Nähe Japans ins Meer stürzte. Die Daten Nordkoreas entsprechen weitgehend den Messungen Südkoreas, Japans und denen der USA.

„Millionen Menschen verbeugen sich tief vor unserem großen Führer Kim Jong Un und danken ihm, dass er in uns die Gefühle des Triumphs erweckt hat. Ich kann fast das Geräusch unserer Rakete hören, wie sie zum fernen Himmel hochfliegt und der gesamten Welt die Würde, Größe und Stärke unseres Landes zeigt.“

Nach dem erneuten Test hat US-Präsident Donald Trump China kritisiert. Er erklärte am Samstag auf Twitter „Ich bin von China sehr enttäuscht“.

Seine Amtsvorgänger hätten Handel mit der Volksrepublik im Volumen von Hunderten Milliarden Dollar jährlich erlaubt. Dennoch hätten die Chinesen mit Blick auf Nordkorea nichts für die USA getan. Er schrieb: „Das werden wir nicht länger zulassen. China könnte dieses Problem leicht lösen.“

Nordkorea hingegen hat den USA nun mit einem Überraschungsangriff gedroht. Nach Angaben der nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA sagte Machthaber Kim Jong Un, dass der Test nun beweise, dass sein Land jederzeit Raketen auf das gesamte US-Festland schießen könne.