Trump kontert erneut Nordkoreas Angriffsdrohung

Neue Runde im verbalen Austeilen: US-Präsident Donald Trump hat auf die jüngste Angriffsdrohung der Führung Nordkoreas mit eigenen Drohungen und Schmähungen gegen Machthaber Kim Jong Un und dessen Außenminister Ri Yong Ho reagiert. Wenn der Außenminister die Gedanken des „Kleinen Raketenmanns“ widerhalle, würden sie nicht mehr sehr viel länger da sein, schrieb Trump auf Twitter in der Nacht zum Sonntag.

Ri hatte vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen gesagt, Raketen auf das US-Festland abzufeuern, das sei nach den jüngsten Verbalattacken von Trump unausweichlich geworden. Trump hatte in Anspielung auf Kim und dessen Raketentests gesagt: „Der Raketenmann ist auf einer Selbstmordmission für sich selbst und sein Regime.“ Ri sagte nun, Trumps Rede bei der UN, in der er auch mit der völligen Vernichtung Nordkoreas gedroht hatte, sei unverantwortlich gewesen. Trump sei selbst auf einer „Selbstmordmission“.

Unterdessen sind erneut US-Bomber und Kampfjets im internationalem Luftraum knapp im Bereich östlich von Nordkorea geflogen. Das soll laut US-Regierung wiederum demonstrieren, dass das US-Militär eine große Bandbreite von Kampfmöglichkeiten gegen Nordkorea habe.