Die Unternehmenssteuer soll nach den Plänen Trumps von bisher 35 Prozent oder mehr auf 15 Prozent gekürzt werden.

Nach fast 100 Tagen im Amt kommt die Regierung von US-Präsident Donald Trump mit Details zu ihren Steuerplänen aus der Deckung. Die Unternehmenssteuer werde auf 15 Prozent sinken, skizzierte Finanzminister Steven Mnuchin am Mittwoch das Vorhaben. Auch Abgaben auf im Ausland erwirtschaftete Erträge sollten deutlich gekappt werden, sagte der Minister, ohne einen konkreten Steuersatz zu nennen. Umstrittenen Plänen für eine Gebühr auf Importgüter erteilte Mnuchin vorerst eine Absage. Diese Pläne näherten im Ausland die Furcht vor Protektionismus und schreckten auch deutsche Hersteller auf.

Geplant sind auch Entlastungen für Durchschnittsverdiener. So sollen US-Bürger künftig deutlich mehr Aufwendungen von der Steuer absetzen können.

Bis die Steuerreform in Gesetze gegossen wird, dürften noch Monate vergehen: Trump hat zwar Mnuchin mit der Ausarbeitung der Pläne betraut, doch letztlich muss der Kongress entscheiden.

Trump geht Steuerreform zur Entlastung von Unternehmen an