Trump feiert vor Anhängern 100. Amtstag

Und wie angekündigt blieb Trump als erster Präsident seit 36 Jahren dem traditionellen Korrespondenten-Dinner in Washington fern, während dort Zehntausende Menschen auf die Straße gingen, um gegen die Klima-Politik von Trump zu protestieren.

Donald Trump hat seine ersten 100 Tage als US-Präsident vor jubelnden Anhängern im Bundesstaat Pennsylvania gefeiert. Der Republikaner rief der Menge am Samstag bei einer Rede in Harrisburg zu, dass ein Versprechen nach dem anderen gehalten werde. Wiederholt griff er die Medien als unfähig und unehrlich an. Und wie angekündigt blieb Trump als erster Präsident seit 36 Jahren dem traditionellen Korrespondenten-Dinner in Washington fern.

Der US-Präsident erklärte, er könne nicht glücklicher sein, das Dinner zu verpassen.

Doch in der Hauptstadt Washington versammelten sich am Samstag nicht nur namhafte Journalisten und Korrespondenten zusammen mit Comedians und Schauspielern, um die Politik des US-Präsidenten zu thematisieren. Auch Zehntausende Menschen gingen dort auf die Straße, um gegen die Klima-Politik von Trump zu protestieren. Der Peoples Climate March bildete den Abschluss einer Serie von Protesten, die am Wochenende zuvor mit dem March for Science von Wissenschaftlern und Forschern begonnen hatte. Viele Teilnehmer trugen Plakate, die Trumps Klima-Politik kritisierten. Trump hat die globale Erwärmung als Schwindel bezeichnet und er erwägt, das Pariser Klima-Abkommen aufzukündigen.