Trump besucht Puerto Rico

Donald Trump zu Besuch in Puerto Rico. Der US-Präsident Donald Trump und seine Frau Melania trafen sich am Dienstag mit Helfern in einer Station zur Verteilung von Hilfsgütern. Die Karibikinsel leidet auch zwei Wochen nach dem Durchzug von Hurrikan „Maria“ unter den Folgen des verheerenden Wirbelsturms.

Die Stromversorgung ist zusammengebrochen, mehr als die Hälfte der Bevölkerung hat kein fließendes Wasser. Bei seinem Besuch äußerte sich Trump zufrieden mit den Hilfsmaßnahmen der Bundesbehörden. Zuvor war aus Puerto Rico scharfe Kritik an Trumps Katastrophenmanagement laut geworden. Der Präsident selbst warf der Bürgermeisterin der Insel-Hauptstadt San Juan eine armselige Führung vor.

„Maria“ war der schwerste Hurrikan auf Puerto Rico seit 90 Jahren. Zuvor hatten zwei weitere Wirbelstürme, „Harvey“ und „Irma“ schwere Schäden in den US-Bundesstaaten Texas und Florida angerichtet.

Nach den jüngsten Wirbelstürmen will das US-Präsidialamt beim Kongress Katastrophenhilfen über 29 Milliarden Dollar beantragen. Davon seien fast 13 Milliarden Dollar an unmittelbarer Unterstützung für Hurrikan-Opfer vorgesehen, sagte ein Regierungsvertreter am Dienstag.