Trump belastet New Yorker Börsen

Die zahlreichen Polit-Affären des US-Präsidenten Donald Trump haben auch die US-Börsen unter Druck gesetzt.

Der politische Wirbel um US-Präsident Donald Trump sorgte auch an der New Yorker Börse für schlechte Stimmung.

Unter den Anlegern gibt es Zweifel, ob Trump seine Steuersenkungs- und Investitionspläne tatsächlich umsetzen kann.

Der jüngste Skandal um den inzwischen entlassenen FBI-Chef James Comey könnte das Konjunkturprogramm verzögern und im schlimmsten Fall verhindern, hieß es an der Wall Street.

Die Anleger hatten zuvor große Hoffnungen auf Trumps Pläne zur Ankurbelung der Konjunktur gesetzt, die Aktienkurse waren deshalb kontinuierlich gestiegen. Nun werde auf den Finanzmärkten sogar über eine mögliche Amtsenthebung Trumps diskutiert, hieß es. Britische Buchmacher taxieren die Wahrscheinlichkeit eines vorzeitigen Abgang Trumps auf 55 Prozent

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 1,8 Prozent tiefer auf 20.606 Punkten. Der Dollar-Index, der den Kurs zu wichtigen Währungen widerspiegelt, fiel am Mittwoch wieder auf das Niveau vor Trumps Wahl.

Durch die Trump-Kontroverse gerieten die Finanzwerte unter Druck. Sie hatten von den Spekulationen auf einen Trump-Boom in den vergangenen Monaten überdurchschnittlich profitiert.

Auch an der Frankfurter Börse gab es am Mittwoch deutliche Verluste. Der Dax verlor etwa eineinhalb Prozent auf 12. 631 Punkte. Das war der größte Tagesverlust seit der Wahl Trumps im November.