Pläne über mehr Rechte für Serben im Kosovo hat in Pristina zu schweren Krawallen geführt.
Nach Anti-Regierungsprotesten im Kosovo haben Demonstranten am Samstag versucht ein Regierungsgebäude anzuzünden. Bei den Krawallen wurden mindestens 14 Menschen verletzt, teilten die Behörden mit. Es gab zahlreiche Festnahmen.

Zuvor hatten Tausende in der Hauptstadt Pristina gegen mehr Rechte für Serben im Kosovo demonstriert und den Rücktritt der Regierung gefordert. Oppositionspolitiker verlangten sofortige Neuwahlen.

Grund des Unmuts ist eine von der EU vermittelte Vereinbarung, die den Serben im Kosovo mehre politische Rechte geben soll und auch Finanzhilfen aus Belgrad ermöglicht.

Tausende fordern Regierungsrücktritt im Kosovo