Sturmtief „Xavier“ auch in der Hauptstadt

Nachdem Sturmtief „Xavier“ schon in Norddeutschland gewütet hatte, traf es mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 115 Stundenkilometern auf den Osten Deutschlands.

Da braute sich etwas zusammen, am späten Donnerstagnachmittag in Berlin. Nachdem Sturmtief „Xavier“ schon in Norddeutschland gewütet hatte, traf es mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 115 Stundenkilometern auf den Osten Deutschlands.

Der Sturm beschädigte Gebäude und sorgte für umgestürzte Bäume. Die Berliner Feuerwehr rief den Ausnahmezustand aus. Auch rund 400 Helfer der Freiwilligen Feuerwehr wurden zur Unterstützung angefordert. Der Deutsche Wetterdienst rief dazu auf, möglichst nicht ins Freie zu gehen.

Trotz des Ausnahmezustands in der Hauptstadt zeigten sich einige gelassen:

„Na, ich bin über die Rehwiese gelaufen, weil ich dachte, die S-Bahn fährt noch. Und habe zu Jesus Christus um Schutz gebeten und bin durchgekommen. Aber ich möchte auch nichts riskieren.“

„Also, ich habe mein Auto da vor dem umgestürzten Baum abgestellt, der da quer über der Straße liegt. Aber nein, eigentlich nicht. Man guckt ein bisschen mehr, ob noch irgendwo so ein Ast nur nur so hängt oder so.“

Die Deutsche Bahn stellte wegen des Sturms etliche Fernverbindungen ein. Noch sei nicht absehbar, wann die Sperrungen aufgehoben würden, sagte ein Sprecher.

Tausende Passagiere waren von den Zugausfällen betroffen und hingen fest.

Auch Flugreisende mussten Einschränkungen hinnehmen. An den beiden Berliner Flughäfen mussten Passagiere laut einem Flughafensprecher aus Sicherheitsgründen in gelandeten Maschinen ausharren.

Laut Wetterdienst kommt es auch am Freitag immer wieder zu teils gewittrigen Regen- oder Graupelschauern bei wechselnder bis starker Bewölkung.