Stehpaddel-Verbot droht auf manchen Berliner Gewässern

Berlin (dpa/bb) – Die Trendsportart Stand-Up-Paddling, bei der man sich stehend auf Surfbrettern fortbewegt, hat Berliner Flüsse erfasst. Wegen brenzliger Situationen mit Schiffen vor allem im Landwehrkanal und in der Müggelspree wird jetzt über ein Verbot des Stehpaddelns auf kritischen Gewässerabschnitten nachgedacht. Wie Mike Kaus vom Berliner Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur erklärte, betreffe die Problematik vor allem sehr enge sowie viel befahrene Wasserstraßen.

Dort gab es in der Vergangenheit „sehr viele gefährliche Situationen”, so Kaus. Schlimmeres habe bislang nur dank besonnenen Verhaltens von Boots- und Schiffsführern verhindert werden können. Gespräche mit der Wasserschutzpolizei und dem Landeskanuverband liefen.

Zwei Stehpaddler sind in Berlin auf der Spree unterwegs. Die Trendsportart Stand-Up-Paddling wird bei Berlinern immer beliebter

Zwei Stehpaddler sind in Berlin auf der Spree unterwegs. Die Trendsportart Stand-Up-Paddling wird bei Berlinern immer beliebter Foto:dpa

Stehpaddel-Verbot droht auf manchen Berliner Gewässern