SPD-Zentrale zeitweise geräumt

Wegen eines verdächtigen Gegenstandes mussten die SPD-Mitarbeiter, darunter auch der Parteivorstand, am Montag das Willy-Brandt-Haus in Berlin verlassen. Später gab die Polizei Entwarnung.

Ein gewisses Durcheinander herrschte am Montagvormittag bei der SPD, das sich jedoch nicht auf Politik oder Personal bezog. Inmitten der Beratungen des Parteivorstandes über das Regierungsprogramm für die Bundestagswahl wurde die Parteizentrale in Berlin evakuiert. Grund dafür war der Fund eines verdächtigen Gegenstandes in der Poststelle des Willy-Brandt-Hauses.

Die Vorstandsmitglieder und die Mitarbeiter versammelten sich außerhalb des Gebäudes auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

Schon kurze Zeit später konnte Polizeisprecher Carsten Müller Entwarnung geben.

O-Ton: „Die Untersuchungen unserer Expertinnen und Experten haben dann aber erfreulicherweise ergeben – Sie sehen es auch hinter mir, das Gebäude ist wieder mit hoffentlich normalem Lauf auf -, dass es kein gefährlicher Gegenstand war, sondern dass es sich offenbar, ja, ob nun um einen Scherz handelt, müssen die weiteren Untersuchungen ergeben. Zumindest war jetzt nichts enthalten, was ansatzweise eine Bedrohung oder eine Gefahr für dieses Gebäude oder für Menschen hätte geben können.“

Der SPD-Vorstand sollte ab 10.00 morgens Uhr abschließend über den Entwurf des Regierungsprogramms beraten, über den ein Parteitag am 25. Juni entscheidet.