So will Facebook die Nutzer vor faktenwidrigen Artikeln schützen

Mit verschiedenen Maßnahmen will der Internetkonzern gegen „Fake News“ kämpfen, die einen großen Einfluss auf den Ausgang der Wahlen in den USA gehabt haben sollen.

Nach Vorwürfen der Desinformation im US-Wahlkampf hat der Internetkonzern Facebook eine Reihe von Maßnahmen im Kampf gegen erfundene Nachrichten angekündigt.

Wie Facebook am Donnerstag mitteilte sollen Nutzer faktenwidrige Artikel zukünftig einfacher kennzeichnen können. Außerdem sollen externe Stellen Berichte auf ihre Richtigkeit hin überprüfen. Dafür sei eine Zusammenarbeit vereinbart mit den Medien ABC News, der Nachrichtenagentur Associated Press sowie mit der Website Snopes. Als faktenwidrig identifizierte Berichte würden als „umstritten“ gekennzeichnet und rutschten im Nachrichtenangebot nach unten. Dazu werde auch der Algorithmus entsprechend angepasst.

Eine Flut gefälschter Nachrichten im Vorfeld der US-Präsidentenwahl Anfang November hatte Facebook herbe Kritik eingebracht. In dem sozialen Netz wurde unter anderem fälschlich berichtet, Papst Franziskus befürworte die Wahl des schließlich siegreichen Immobilien-Milliardärs Donald Trump. Nachrichten wie diese sollen Experten zufolge einen wesentlichen Einfluss auf den Ausgang der Wahl gehabt haben.