Selbstmordattentäter gestellt: Anschlag in Mekka vereitelt

Die Behörden in Saudi-Arabien haben einen Selbstmordattentäter gestellt, der einen Anschlag in Mekka geplant haben soll.

Die Behörden in Saudi-Arabien haben offenbar einen Anschlag in Mekka vereitelt. Sie haben einen Selbstmordattentäter gestellt, der geplant haben soll, die Große Moschee in die Luft sprengen, wie das Innenministerium am Freitag mitteilte. Der Selbstmordattentäter habe bei der Festnahme Sprengstoff gezündet und ein Gebäude in der Nähe der Moschee zum Einsturz gebracht. Dabei seien mehrere Menschen verletzt worden, darunter die Familie dieses Anwohners.

„Das Haus gehört meinem Bruder. Ich lebe darüber. Als ich den Lärm hörte, bin ich sofort mit meinen Geschwistern und meiner Mutter rausgerannt. Sie mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Dann bin ich auch ins Krankenhaus. Das Ganze passierte gegen 9.00 Uhr morgens. “

Zudem hieß es, die Polizei habe fünf weitere Militante festgenommen, darunter eine Frau. Mekka zählt zu den heiligsten Stätten des Islam. Dort hatten sich zum Ende des Fastenmonats Ramadan mehrere Millionen Muslime versammelt. Es blieb zunächst unklar, wer hinter dem Anschlag steckt.

Ein TV-Sender hatte zuvor berichtet, die Sicherheitskräfte hätten am Freitag zwei Terroristen-Gruppen in Mekka ausfindig gemacht und eine dritte Gruppe in der Stadt Dschidda. Es sei ein Anschlag auf Gläubige in der Moschee in Mekka geplant gewesen.