Schwere Schäden durch Hurrikan „Irma“ in der Karibik

Behörden in der Region melden mehrere Tote.

Auf seinem Weg durch die Karibik hat der Hurrikan „Irma“ schwere Verwüstungen hinterlassen. Mehrere Personen seien ums Leben gekommen, teilten die Behörden in der Region mit.

Auf der Insel Barbuda seien etwa 90 Prozent aller Häuser seien zerstört, sagte der Ministerpräsident von Antigua und Barbuda, Gaston Browne, am Mittwoch. Die Insel mit etwa 1800 Einwohnern sei nun „kaum bewohnbar“. Sie sollte evakuiert werden, sollte der nachrückende Hurrikan „Jose“ ebenfalls Kurs auf Barbuda nehmen.

Der Hurrikan zog zunächst nördlich an Puerto Rico vorbei weiter nach Westen. In der Hauptstadt des US-Territoriums, San Juan, gingen am Abend heftige Regenfälle nieder. Ein Vertreter des örtlichen Versorgers erklärte per Twitter, mindestens die Hälfte der Häuser und Geschäfte auf Insel seien ohne Strom.

Meteorologen zufolge dürfte der Hurrikan am Samstag oder Sonntag Florida erreichen. Der US-Bundesstaat hat wie Puerto Rico sowie North und South Carolina den Notstand ausgerufen. Zudem wurden Evakuierungen angeordnet.