Schulz: Hundertprozentigen Schutz vor Hackerangriffen gibt es nicht

Am späten Freitagabend hatte das Wahlkampfteam Emmanuel Macrons mitgeteilt, dass es Opfer eines massiven Hackerangriffs geworden sei.

SPD-KANZLERKANDIDAT MARTIN SCHULZ:

„Wir schauen uns das sehr genau an. Unsere Wahlkampfzentralen sowohl in Düsseldorf als auch in Berlin bereiten sich auf solche Hackerangriffe vor. So richtig schützen kann man sich nicht, ich bin aber dankbar, dass es bekannt wird, weil dadurch natürlich auch ein Stückchen Attraktivität verloren geht. Hackerangriffe haben natürlich nicht nur das Ziel, Informationen zu beschaffen, sondern auch Desorientierung zu verbreiten. Je transparenter diese Prozesse werden, also je mehr bekannt wird, das geschieht, und die Ziele der Angriffe wappnen sich gegen die, desto mehr entsteht auch eine Aufmerksamkeit, dass man klar machen kann: Wenn man das Opfer eines Hackerangriffs geworden ist, dass man es ist, welche Gegenstrategien man auch öffentlich vortragen kann. Das verunsichert auch die andere Seite aber wir sind da sehr aufmerksam und wir können uns nur in einem ganz bestimmten Maße dagegen schützen. Aber schützen uns. In welcher Art und Weise, das kann ich hier natürlich nicht sagen.“