Russland: Deutschland startet in den Confederations Cup

Beim Confederations Cup in Russland steht die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in den Startlöchern.

Erster Gegner in Sotschi wird an diesem Montag Australien sein, das sich als Asienmeister für das Turnier qualifiziert hat.

Wer gegen die Soccerroos in der Startelf stehen wird, wollte Bundestrainer Jogi Löw zunächst nicht verraten.

Für ihn, das hat er mehrfach betont, ist der Confed Cup vor allem eine gute Möglichkeit Spieler zu testen, die noch nicht zum engeren Kreis der Fußball-Nationalmannschaft gehören.

„Aber natürlich will man die Spiele auch gewinnen. Natürlich gehen wir morgen in das Spiel und wollen das gewinnen. Aber das ist am Ende nicht der Maßstab von allem. Also, wir können mit diesem Turnier eben auch leben, wenn wir drei, vier Spieler eben auch für nächstes Jahr so vorbereiten, dass es uns im nächsten Jahr hilft. Das ist ´mal das erste Ziel überhaupt.“

Im Kader der Australier stehen mit Mitchell Langerak, Matthew Leckie und Robbie Kruse einige Spieler, die man aus der Bundesliga kennt. Zuletzt spielte Deutschland im März 2015 gegen Australien. Bei einem Testspiel in Kaiserslautern gab es ein 2:2 Unentschieden. Diesmal sei ein Sieg für Australien durchaus im Bereich des Möglichen, sagt Stürmer Tim Cahill:

„Ich denke, der Schlüssel wird sein, dass wir an unserer Spielphilosophie festhalten müssen. So wie wir es in den letzten zweieinhalb Jahren gemacht haben. Wir wissen, dass sie eine junge Mannschaft haben, aber wir wissen auch, dass sie große Spieler haben. Sie haben viel Druck, weil sie die Weltmeister sind. Wir wissen, dass wenn wir unseren Stil durchziehen können, sie definitiv schlagen können.“

Dieser Eisbär im Moskauer Zoo ist da allerdings anderer Meinung. Das Tier heißt Nika und versucht sich gerade als Orakel für Confederations Cup. Seine Fress-Vorhersage ist eindeutig: Deutschland wird gewinnen.