So wie hier in Berlin-Moabit waren die Ermittler im Auftrag der Bundesanwaltschaft am Mittwoch in mehreren Städten im Einsatz. In einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Bildung einer rechtsextremistischen Vereinigung wurden Wohnungen durchsucht und Beweismaterial gesichert.

Insgesamt wurden nach Angaben der Bundesanwaltschaft 12 Wohnungen und weitere Räume in mehreren Bundesländern durchsucht. Darunter auch die Wohnungen von sieben Beschuldigten.

An dem Einsatz waren den Angaben zufolge etwa zweihundert Polizeibeamte beteiligt.

Einige der Beschuldigten sollen Angriffe auf Polizisten, Asylsuchende und Menschen der jüdischen Glaubensgemeinschaft geplant haben. Medienberichten zufolge soll ein sogenannter Reichsbürger im Fokus der Ermittlungen stehen. Der Rechtsextremist soll eine Vereinigung gebildet haben, die Waffen und Munition beschafft haben soll.

Erkenntnisse zu konkreten Anschlagsplanungen lägen derzeit aber nicht vor, hieß es.

Reichsbürger im Fokus: Bundesweite Durchsuchungen in rechter Szene