Putin nennt Abschuss „feindlichen Akt“

Er sehe nicht, dass sich die Beziehungen zu der gegenwärtigen Führung in Ankara verbessern ließen, sagte der russische Präsident Wladimir Putin am Donnerstag auf seiner jährlichen Pressekonferenz.

Im Verhältnis zwischen Russland und der Türkei stehen die Zeichen nach dem Abschuss des russischen Kampfjets weiter auf Eiszeit. Er sehe nicht, dass sich die Beziehungen zu der gegenwärtigen Führung in Ankara verbessern ließen, sagte der russische Präsident Wladimir Putin am Donnerstag auf seiner jährlichen Pressekonferenz.

Putin: „Wir glauben, dass diese Aktion der Türken ein feindlicher Akt gewesen ist. Ich verstehe nicht, warum sie das getan haben. Was wollten sie erreichen? Dachten sie, wir würden einfach davon laufen? So ein Land ist Russland nicht.“

Putin: „Vielleicht wollte sich die Türkei vor den Amerikanern und Europäern als modernes Islamistisches Land präsentieren. Reagan hat mal gesagt ‚Sicher ist er ein Schurke, aber er ist unser Schurke!‘. Vielleicht war das der Unterton. ‚Wir sind Islamisten, aber wir sind eure Islamisten.'“

Die angespannten Beziehungen zwischen Russland und dem Nato-Mitglied Türkei gelten als eines der potenziellen Hindernisse für eine politische Lösung in Syrien. Russland gehört zu den wichtigsten Verbündeten des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad und steht ihm mit Luftangriffen zur Seite.

Video-Source: Reuters
Fotos: Reuters