Berlin: Präsidentin des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten ernannt

Durch das LAF sollen alle Flüchtlingsfragen aus dem Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) ausgegliedert werden. Die neue Präsidentin des LAF Claudia Langeheine wurde am Montag ins Amt eingeführt.

Die Umstände am Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales kurz LaGeSo waren zur Hochzeit der Flüchtlingswelle in 2015 teils katastrophal. Selbst im März 2016 hatte der Berliner Senator für Gesundheit und Soziales Mario Czaja die Lage noch als nicht erträglich beschrieben.

Ein paar Monate später soll das neu installierte Berliner Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) genau diese Lage verbessern. Durch das LAF sollen alle Flüchtlingsfragen aus dem Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) ausgegliedert werden. Die neue Präsidentin des LAF Claudia Langeheine wurde am Montag ins Amt eingeführt und will mit ihrer Behörde jetzt alles besser machen:

„Wir haben eine völlig neue Struktur geplant, indem wir die ganzheitliche Bearbeitung einführen und feste Ansprechpartner, sowohl für den Bereich Unterkünfte als auch für die Leistungsgewährung, also, eine Vereinfachung für die Kundinnen und Kunden, und mehr Flexibilität in der Organisation.“

Allein für das neu geschaffene Amt werden künftig 550 Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Das sind fast 400 Beschäftigte mehr als im Asylbereich des LaGeSo arbeiteten. Außerdem kündigte Langeheine an, man wolle frühzeitig Integrationsangebote und Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen.

Video-Source: Reuters
Fotos: picture-alliance