Polizeieinsatz in Berlin-Mitte: Mann steht auf Brunnen am Alex und schreit, droht und schimpft

Ein Mann mit nacktem Oberkörper kletterte auf dem Brunnen der Völkerfreundschaft am Alexanderplatz. Nach B.Z.-Informationen drohte er mit Gesten sich umzubringen.

Die Interaktion mit den Beamten vor Ort bestand laut Zeugenaussagen aus Flüchen, Geschimpfe, Lachen und Gestiken in Richtung der Polizei. Er deutete immer wieder mit den Finger an, sich in den eigenen Hals zu schneiden.

Der Oberkörper des Mannes soll wie blutverschmiert ausgesehen haben, dabei könne es sich aber auch um Farbe handeln.

Die Polizei hatte den Bereich am Alexanderplatz weiträumig abgesperrt und versuchte mit dem Mann zu verhandeln. Insgesamt waren nach B.Z.-Informationen zwei Krankenwagen, zehn Polizeiautos, darunter vier Mannschaftswagen vor Ort. Auch die Feuerwehr traf wenig später vor Ort ein und versuchte sich dem Mann mit einer Leiter zu nähern.

Schließlich kletterte er freiwillig wieder vom Brunnen herunter. Er lief am Brunnenrand entlang und wurde er von einem Kamerateam interviewt. Kurze Zeit später stellt sich heraus, dass es sich dabei um Beamte der Polizei handelte, die den Mann festnahmen.

Was genau es mit dieser mehrere Stunden anhaltenden Aktion auf sich hatte, ist bislang noch unklar.