Polizei meldet nach Anschlag von London weitere Festnahmen

Anti-Terror-Einheiten hätten dort weitere Immobilien durchsucht. Die Ermittlungen dauerten noch an, gab die Polizei bekannt. Zuletzt hatte sie von bislang zwölf Festnahmen gesprochen.

Als Zeichen der Trauer und des Mitgefühls erstrahlte am Sonntagabend in Londons Partnerstadt Berlin das Brandenburger Tor in den Farben der britischen Nationalflagge.

Und auch in der französischen Hauptstadt Paris wollte man ein Zeichen der Solidarität setzten, indem am Abend die Lichter des Eiffelturms ausgeschaltet wurden.

In London hingegen laufen die Ermittlungen der Polizei auf Hochtouren. Nach dem Anschlag am Samstagabend meldete die britische Polizei weitere Festnahmen. Bei Razzien in den frühen Morgenstunden seien am Montag im Osten der Stadt „mehrere Menschen“ festgenommen worden. Anti-Terror-Einheiten hätten dort weitere Immobilien durchsucht. Die Ermittlungen dauerten noch an, gab die Polizei bekannt. Zuletzt hatte sie von bislang zwölf Festnahmen gesprochen. Darunter sieben Frauen und vier Männer. Aber ein Mann sei schon wieder auf freien Fuß gesetzt worden.

Bei dem Attentat am Samstagabend waren sieben Menschen getötet und etwa 50 verletzt worden. Einige der Verletzten schweben noch in Lebensgefahr.

Die drei Angreifer fuhren mit einem Kleintransporter auf der London Bridge in eine Menschenmenge und attackierten anschließend Passanten willkürlich mit Messern. Die drei Angreifer wurden schließlich von der Polizei erschossen.

Die Extremisten-Miliz Islamischer Staat hat über eine Meldung im Internet die Tat für sich reklamiert.