Nordkorea testet erneut Rakete

Südkorea und Japan reagierten mit scharfem Protest. Laut US-Präsidialamt hatte die Rakete offenbar eine geringere Reichweite, als die bei den vorherigen drei Tests.

Trotz aller Sanktionsdrohungen hat Nordkorea erneut eine Rakete getestet. Nach Angaben des südkoreanischen Militärs flog das Geschoss am Sonntag etwa 500 Kilometer nach Osten und stürzte ins Meer. Ein Sprecher des südkoreanischen Außenministeriums sprach von einer wiederholten Provokation. Die Regierung verurteile dieses unverantwortliche und rücksichtlose Verhalten auf das Schärfste, so der Sprecher.

Japans Ministerpräsident Shinzo Abe will den Vorfall auf die Agenda des G7-Treffen in Italien kommende Woche setzen lassen.

„ich möchte, dass dies zu einem Hauptthema wird und ich möchte das die G7-Staaten Nordkorea eine starke Botschaft senden.“

Nach Angaben des US-Präsidialamts hatte die Rakete offenbar eine geringere Reichweite, als die bei den vorherigen drei Tests.

Nordkorea hatte zuletzt am Wochenende zuvor eine Rakete abgefeuert. Experten sprachen anschließend von Hinweisen auf technische Fortschritte.