Nach dem TV-Duell

Nach dem TV-Duell zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihrem Herausforderer Martin Schulz haben Union und SPD jeweils ihre eigenen Kandidaten zum Sieger erklärt. Bei den Zuschauern kamen beide aber am Montagmorgen nicht besonders gut an. Eine Straßenumfrage in Köln.

CHRISTINE HOFMANN, PASSANTIN:

„Erschreckend. Die Frau Merkel war für mich nichtssagend, der Herr Schulz auch nicht. Beide nicht. Ich finde, es muss viel mehr getan werden, ich kann mich nicht auf Politik ausruhen und ich tue nichts.“

PASSANT, OHNE NAMENSNENNUNG:

„Nee, also wenn man Mutti will, dann hat sie gewonnen. Aber ich will Mutti nicht und ich finde, beide haben nicht gewonnen. Also Merkel war wie Merkel immer ist, nichtssagend. Und Schulz hat es vergeigt.“

PASSANTIN, OHNE NAMENSNENNUNG:

„Ich fand, die beiden waren relativ gleich auf und die Kanzlerin war erwartungsgemäß souverän, und ich fand den Schulz nicht so schlecht, wie ich erwartet hatte, vielleicht insofern widerspreche ich mir gerade. Ich fand es im Grunde, wie ich es mir vorgestellt hatte.“

Das gut 90-minütige Duell wurde von Maybrit Illner, Peter Kloeppel, Sandra Maischberger und Claus Strunz moderiert. Viele Zuschauer beklagten, dass wichtige Themen wie Bildung, Digitalisierung und Klimaschutz nicht ausreichend behandelt wurden. Zudem seien die Positionen der beiden Parteien teilweise kaum zu unterscheiden gewesen.