Munitionsdepot explodiert

In der Ukraine musste westlich der Hauptstadt Kiew der Luftraum über einem Militärstützpunkt wegen heftiger Detonationen gesperrt werden.

Explosionen auf dem Gelände eines Munitionsdepots des ukrainischen Militärs am frühen Mittwochmorgen. 270 Kilometer westlich der Hauptstadt Kiew kam es zu schweren Detonationen, ein Feuer breitete sich aus. 24.000 Menschen in der Umgebung des Stützpunkts Kalyniwka seien in Sicherheit gebracht worden, teilte der Zivilschutz des Landes mit. Der Luftraum wurde den Angaben zufolge gesperrt. Ein Mensch sei verletzt worden. Der Vorfall habe am späten Dienstagabend seinen Anfang genommen.

Ministerpräsident Wolodimir Groisman traf einige Stunden später in der Region ein. Er machte „externe Faktoren“ für den Vorfall verantwortlich.