Mindestens 20 Tote bei zwei Autobomben-Anschlägen in Bagdad

Wegen des muslimischen Fastenmonats Ramadan hielten sich noch viele Menschen spät am Abend in den Straßen des überwiegend von Schiiten bewohnten Stadtteils Karrada auf.

Bei zwei Bombenattentaten in Bagdad sind irakischen Sicherheitskreisen zufolge zahlreiche Menschen getötet und viele weitere verletzt worden.

Mehr als ein Dutzend Menschen starben kurz nach Mitternacht am Dienstag, als in einer belebten Einkaufsstraße eine Autobombe explodierte. Wegen des muslimischen Fastenmonats Ramadan hielten sich noch viele Menschen spät am Abend in den Straßen des überwiegend von Schiiten bewohnten Stadtteils Karrada auf. Zum dem Anschlag bekannte sich die Extremistenmiliz Islamischer Staat.

Wenige Stunden später explodierte eine zweite Bombe in der Nähe eines Regierungsgebäudes, auch hier wurden mehrere Menschen getötet. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat.

Die irakische Armee hatte am Wochenende eine Offensive gestartet, um die letzten Stellungen der IS-Miliz in der nordirakischen Großstadt Mossul einzunehmen.