Meryl Streep kritisiert Donald Trump

„Wenn die Mächtigen ihre Position benutzen, um andere zu tyrannisieren, dann verlieren wir alle“, sagte die berühmte Schauspielerin bei der Verleihung der Golden Globes.

Oskar-Gewinnerin Meryl Streep wurden bei den diesjährigen Golden Globes für ihr Lebenswerk geehrt.

In ihrer Dankesrede ging es aber nicht um ihre Filme oder ihre Filmpartner, sondern um den künftigen US-Präsidenten Donald Trump. Es habe ihr das Herz gebrochen, als sie gesehen habe, wie Trump einen körperlich behinderten Journalisten nachgeäfft habe, sagte Streep:

„Es gab eine Vorstellung, die mich fassungslos gemacht hat. Es hat mich im Herzen berührt, aber nicht, weil es gut war.

Es war überhaupt nicht gut, aber es war effektiv und seinen Zweck erfüllt. Es hat dafür gesorgt, dass die Zuhörer gelacht haben. Das war der Moment, wo die Person, die den wichtigsten Posten in unserem Land einnehmen wird, einen behinderten Reporter imitiert hat. Jemanden, den er an Macht und Kampfkraft weit übertrifft.“

„Wenn die Mächtigen ihre Position benutzen, um andere zu tyrannisieren, dann verlieren wir alle“, sagte Streep unter Tränen.