Merkel zu Gast in Argentinien

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Donnerstag in Buenos Aires den Öffnungskurs des Landes gelobt und dessen Modernisierung gefordert.

Großes Gedränge bei der Ankunft von Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstag in Buenos Aires. Die argentinische Hauptstadt war die erste Station ihrer dreitägigen Lateinamerika-Reise.

Nach einem Gespräch mit deutschen Wirtschaftsvertretern lobte sie den Öffnungskurs des Landes und forderte eine Modernisierung Argentiniens. Ihr Besuch finde in einer Zeit statt, in der sich das südamerikanische Land unter Präsident Mauricio Macri nach einer langen Zeit der Verschlossenheit wieder öffne.

O-Ton: „Argentinien hat wieder Zugang zu den Finanzmärkten. Und Argentinien betreibt eine Politik der Offenheit. Das sieht man an der Bereitschaft, die G20-Präsidentschaft zu übernehmen, aber auch an der Tatsache, dass die WTO-Handelsministerkonferenz Ende dieses Jahres auch hier stattfinden wird. Wir glauben, dass wir neben den politischen Gesprächen vor allen Dingen auch die wirtschaftlichen Entwicklungen mit begleiten können, deshalb eine Wirtschaftsdelegation auch in meiner Delegation. Argentinien braucht Infrastruktur. Argentinien muss sich modernisieren.“

Beim Besuch einer Synagoge sprach Merkel sich für den Kampf gegen Antisemitismus und ein Eintreten für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Freiheit aus. Am Freitag will Merkel aus Argentinien weiter nach Mexiko reisen, wo sie bis Samstag bleibt.