Merkel und Xi wollen engere Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Chinas Präsident Xi Jinping wollen die Beziehungen zwischen Deutschland und China weiter ausbauen.

Kurz vor dem G20-Gipfel in Hamburg ist Chinas Staatspräsident Xi Jinping am Mittwoch von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin begrüßt worden.

Schon vor dem Treffen hatte China Deutschland eine engere Zusammenarbeit angeboten. Ein Angebot, dass Merkel am Mittwoch gerne annahm. Zwischen Deutschland und China gebe es eine „umfassende strategische Partnerschaft“, die mittlerweile alle gesellschaftliche Bereiche umfasse, sagte Merkel. Die diplomatischen Beziehungen beider Länder seien immer enger geworden. Das gelte genauso für die wirtschaftlichen Beziehungen. Auch auf anderen Feldern wollen beide Länder künftig enger zusammenarbeiten:

„Wir haben inzwischen auch die Frage der Sicherheitszusammenarbeit sehr intensiviert. Hier gibt es eine Zusammenarbeit sowohl im Cyber-Bereich, aber auch im Kampf gegen den internationalen Terrorismus. Und ich glaube, in diesem Bereich haben wir noch eine ganze Reihe von Möglichkeiten auch der Intensivierung unserer Zusammenarbeit.“

Wichtiges Thema sei auch die künftige Zusammenarbeit von Europäischer Union und China gewesen, sagte Merkel. China dürfe mit Blick auf die internationalen Handelsbeziehungen nicht benachteiligt werden.

„Deutschland wird sehr aufs Tempo drücken. Und wir wollen auch einen schnellen Abschluss eines Investitionsabkommens, das dann eines Tages auch in ein Freihandelsabkommen mit China münden kann.“

Merkel pochte darauf, dass deutsche Unternehmen einen besseren Marktzugang in China erhalten sollten. China sei bereit für eine „neue Phase, in der wir uns auf Spitzenniveau bewegen“, sagte Xi.

Im Beisein von Merkel und Xi wurden mehrere Wirtschaftsabkommen unterzeichnet. Darunter ein Rahmenabkommen für Airbus für die Bestellung von A320- und Großraumflugzeugen sowie für den Autokonzern Daimler für die Entwicklung von Elektroautos.