Menschen protestieren gegen rechtsnationale Demo in Berlin

Rund 1.400 Menschen haben in Berlin am Samstag gegen eine geplante Demonstration der rechtsradikalen „Identitären Bewegung” protestiert. Verschiedene linke Gruppen und Initiativen hatten dazu aufgerufen. Einige Gruppen kündigten eine Blockade der Rechtsextremisten an.

Laut Polizei versuchten Teilnehmer der Gegendemonstration, Absperrungen zu umgehen. Die Polizei schritt mit einem Großaufgebot ein.

Anhänger der rechtsradikalen Identitären Bewegung am 17. Juni in Berlin mit Fahnen auf der Brunnenstraße. (Foto: dpa)
Anhänger der rechtsradikalen Identitären Bewegung am 17. Juni in Berlin mit Fahnen auf der Brunnenstraße. (Foto: dpa)

Demo mit bis mehreren hundert Teilnehmern

Die „Identitäre Bewegung” startete am frühen Nachmittag gegen 14 Uhr und läuft zum Hauptbahnhof. Ein Polizeisprecher gab die Zahl der Teilnehmer mit mehreren hundert an. Bei der Polizei wurde eine Demonstration mit bis zu tausend Teilnehmern unter dem Motto „Zukunft Europa – Für die Verteidigung unserer Identität, Kultur und Lebensweise” angemeldet.

Mehrere Hundert Teilnehmer der rechtsextremen (Foto: Olaf Wagner)
Mehrere Hundert Teilnehmer bei der Demo der Identitären (Foto: Olaf Wagner)

Die Teilnehmer wollten über die Brunnenstraße und entlang der Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße in Richtung Hauptbahnhof ziehen.

An der geplanten Demonstrations-Strecke der rechtsextremen (Foto: Olaf Wagner)
An der geplanten Demonstrations-Strecke  (Foto: Olaf Wagner)

Die Gruppierung, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird, hatte mehrfach mit medienwirksamen Aktionen für Aufsehen gesorgt.