Luftverschmutzung in China: Peking hat Roten Alarm ausgelöst

In der chinesischen Hauptstadt müssen bestimmte Fahrzeuge in den Garagen bleiben, Bauarbeiten unter freiem Himmel wurden vorerst ausgesetzt, Schulen geschlossen.

Peking unter einem trüben Schleier aus Abgasen. Um die Luftqualität der chinesischen Hautstadt war es in den vergangenen Jahren nicht gut bestellt. Doch das ist neu: das erste Mal überhaupt hat die Stadt am Montag den sogenannten Roten Alarm ausgelöst. Es ist die höchste von vier Alarmstufen und zeigt extreme Luftverschmutzung an, die die Gesundheit der Einwohner Pekings und anderer Großstädte gefährdet. Schulen und einige Universitäten bleiben an „Roten Tagen“ daher geschlossen, Bauarbeiten unter freiem Himmel werden ausgesetzt. Bestimmte Fahrzeuge müssen in den Garagen der mehr als 22 Millionen Einwohner zählenden Metropole stehen bleiben.

Die chinesische Regierung hat der Umweltverschmutzung bereits den Kampf angesagt. Und auch UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die Welt auf dem Klimagipfel in Paris zum Handeln gegen die „Klimakatastrophe“ aufgefordert. Die Alarmstufe rot dürfte den Teilnehmern des Gipfels an der Seine angesichts des zu verhandelnden Klimavertrags ein Wink mit dem Zaunpfahl sein.

Video-Source: Reuters
Fotos: Reuters