Klima-Proteste in Berlin: Grüne und Greenpeace protestieren gegen Trump

Trump gegen den Planeten – so sehen es die Grünen, die am Freitagvormittag vor dem Brandenburger Tor in Berlin protestierten. Nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, sich vom Weltklimavertrag verabschieden zu wollen, sieht Grünen-Chef Cem Özdemir die Weltgemeinschaft gefordert, das Klima-Abkommen mit Leben zu füllen.

Deutschland habe dabei eine besondere Verantwortung sagte Özdemir: „Wir können handeln, wenn wir wollen. Die Bundesregierung muss jetzt mit Taten, nicht nur mit Worten glänzen. Das heißt, der Beitrag der Bundeskanzlerin muss jetzt sein, voranzugehen beim Ausstieg aus der Klimaverstromung in der Bundesrepublik Deutschland. Sie müssen die ausgestreckte Hand von Präsident Macron in Frankreich annehmen. Wir haben die Chance, für die gemeinsame Klima-Union Europäische Union. Das ist die Art von Antwort, die Präsident Trump versteht.“

Mit der Kündigung des Klimavertrages kann der Austritt der USA frühestens im Jahr 2020 wirksam werden. Die USA wären damit das einzige Land neben Syrien und Nicaragua, das nicht mehr Teil des UN-Weltklimavertrages ist.

Greenpeace brachte diese Projektion auf die US-Botschaft in Berlin. Und machte damit deutlich, was sie von der Entscheidung Trumps hält.