Kipchoge gewinnt Berlin-Marathon

Am Ende war es ein Duell zwischen dem Favoriten Eliud Kipchoge aus Kenia und dem athöpischen Newcomer Guye Adola.

Kipchoge, der in diesem Jahr nach 2013 und 2015 zum dritten Mal am Berlin-Marathon teilnahm, lieferte sich ein spannendes Duell mit dem 26 Jahre alten Adola und setzte sich erst drei Kilometer vor dem Ziel ab.

Auf regennassen Straßen brauchte der 32-Jährige am Sonntag 2:03:32. Kipchoge blieb damit über der Bestmarke von 2:02:57, die sein Landsmann Dennis Kimetto vor drei Jahren beim Berlin-Marathon aufgestellt hatte. Damit verpasste er den erhofften Weltrekord um 35 Sekunden.

Der Mitfavorit Wilson Kipsang aus Kenia war bei Kilometer 30 ausgestiegen. Auch der deutsche Olympiateilnehmer Philipp Pflieger aus Regensburg gab nach einem Schwächeanfällen zwischen Kilometer 33 und 34 auf.