Kettensägen-Attacke: Die Fahndung hält an

Der schweizerische Grenzort Schaffhausen steht unter Schock. Am Vormittag wurde die Polizei alarmiert. Denn ein Mann war in ein Gebäude in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs eingedrungen. Die Person hat dort dann mehrere Menschen in einem Büro mit einer Kettensäge angegriffen. Dutzende Polizei- und Krankenwagen sowie Rettungshubschrauber waren im Einsatz. Ravi Landolt, stellvertretender Kommandant der Polizei Schaffhausen zum Stand der Ermittlungen am Montagnachmittag:

„Wir vermuten stark einen Zusammenhang, weil wie es jetzt aussieht ist der Angriff zielgerichtet gegen diese Versicherungsagentur gerichtet und das ist für uns auch wichtig, weil wir auch dadurch auch davon ausgehen können, dass es kein allgemeiner Terrorakt oder Amoklauf war gegen eine unbekannte Anzahl an Personen, die willkürlich ausgelesen wurden.“

Nach dem Täter, den die Polizei identifiziert haben will, wird mit Hochdruck gefahndet. Die Ermittler beschreiben ihn als etwa 1,90 Meter-großen-51-jährigen Mann mit Glatze und ungepflegter Erscheinung. Die Polizei veröffentlichte Fahndungsfotos. Nach Angaben der Sicherheitskräfte war anfänglich von 5 Verletzten die Rede, davon zwei schwer. Doch Ravi Landolt konnte am Nachmittag bereits erleichternde Informationen weitergeben:

„Die Schwerverletzten sind außer Lebensgefahr, die leichter Verletzten sind vor allem psychologisch betreut worden. Den jetzigen gesundheitlichen Zustand kann ich nicht sagen, sie sind in der Obhut der Ärzte.“

Die Polizei betonte, dass der mutmaßliche Täter als gefährlich eingestuft würde und zu Aggressionen neige, vor allem wenn er in die Enge getrieben würde. Daher rate man, falls jemand die verdächte Person anträfe, ihr auszuweichen und lieber sofort die Polizei zu verständigen.