Jeffreys Bay, Südafrika: Surfprofi Mick Fanning scheint Hai-Angriff gut verdaut zu haben

Mick Fanning gewinnt den Surf-Contest in Südafrika und scheint damit, den spektakulären Zwischenfall vor einem Jahr an dem weltbekannten südafrikanischen Surfspot in Jeffreys Bay gut verdaut zu haben. Fast genau zwölf Monate zuvor wurde der 35-jährige Australier hier vor laufenden Kameras von einem Hai angegriffen.

Doch Fanning schaffte es, bei den diesjährigen J-Bay Open die Nerven zu behalten und gewinnt am Ende knapp gegen den Hawaiianer John John Florence.

Kaum wieder an Land ringt der dreifache Weltmeister am Samstag nach Worten: „Natürlich nachdem, was letztes Jahr passiert ist, war ich nicht ganz sicher. Und, ja, es war definitiv sehr emotional, hier rauszupaddeln.“

Und so sah das vor einem Jahr aus, als Mick Fanning von dem Hai während des Wettkampfs angegriffen wurde. Nach eigener Aussage spürte er, wie etwas an seinem Bein zog. Und er wehrte sich mit Schläge, bis er von einem Jetski gerettet werden konnte.

Die diesjährige Profi-Surf-Tour geht noch bis Ende des Jahres. Das große Finale findet traditionell im Dezember auf Hawaii statt und hoffentlich weiterhin ohne Haiangriffe.

Video-Source: Reuters
Fotos: Reuters