Ivanka Trump verteidigt ihren Vater

US-Präsident Donald Trump sei nicht frauenfeindlich, sagte Präsidententochter Ivanka Trump bei einer Podiumsdiskussion in Berlin.

Ivanka Trump zeigte sich sehr interessiert, als sie am Dienstag von Siemens-Chef Joe Kaeser über die Ausbildung in dem Unternehmen informiert wurde. Kaeser hatte die Präsidententochter zu dem Besuch in Berlin eingeladen, um über das duale Ausbildungssystem in Deutschland zu informieren. Für Siemens sind die USA einer der wichtigsten Märkte weltweit. Die first daughter stellte viele Fragen und durfte diverse Schalter bewegen und Knöpfe drücken.

Zuvor hatte Ivanka Trump ihren Vater, den US-Präsidenten Donald Trump vehement gegen den Vorwurf verteidigt, er sei frauenfeindlich. Entsprechend äußerte sie sich bei einer Diskussion auf dem internationalen Frauengipfel in Berlin, wo sie sich auch Buhrufe anhören musste.

„Natürlich habe ich die Kritik der Medien gehört und das ist endlos fortgesetzt worden. Aber ich weiß es aus eigener Erfahrung. Und auch Tausende Frauen, die mit oder für meinen Vater seit Jahrzehnten arbeiten, sind der der Beweis dafür, dass er an die Fähigkeiten der Frauen glaubt. Und daran, dass sie den Job genauso gut machen können, wie ein Mann.“

Ebenfalls im dicht gefüllten Terminplan von Ivanka Trump während ihres Besuchs in Berlin:

Ein Besuch im Stelenfeld des Holocaust-Mahnmals. Trump gilt als eine der einflussreichsten Beraterinnen des US-Präsidenten. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sie zum G20-Frauengipfel nach Deutschland eingeladen.