IS tötet angeblich zwei Geiseln

Die Extremistenmiliz Islamischer Staat hat nach eigenen Angaben eine norwegische und eine chinesische Geisel ermordet.

Die Extremistenmiliz IS veröffentlichte die Bilder eines Norwegers und eines Chinesen im Internet.

Laut IS wurden die beiden Männer hingerichtet. Sie sollen schon vor Monaten vom IS als Geiseln genommen worden sein.

Später wurden im Internet auch Bilder von Leichen gezeigt. Bei dem Norweger soll es sich um Ole Johan Grimsgaard-Oftstad handeln. Nach Angaben des norwegischen Außenministeriums war er Mitte 40.

Der andere Mann ist der 50-jährige Fan Jinghui. In China wohnte er zuletzt in diesem Mietshaus in Peking. Später soll er im Nahen Osten gelebt haben.

Die Regierungen von China und Norwegen verurteilten die Tat. Das chinesische Staatsfernsehen zitierte den chinesischen Präsidenten mit den Worten, es handele sich um eine grausame Tat von Extremisten.

Schon zuvor hatte China eine bessere internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen den IS gefordert.

Auch die norwegische Regierung sprach von einer barbarischen und verabscheuungswürdigen Tat.