IFA Berlin: Ein Kühlschrank, der sich – fast – von selbst füllt

Auf der IFA in Berlin stellen Firmen aus aller Welt ihre Neuheiten vor. Darunter ist auch ein Fernsehgerät, das sich in einen digitalen Bilderrahmen verwandelt.

Mehr Innovationen denn je, das verspricht die Internationale Funkausstellung (IFA) in Berlin für ihre diesjährige Ausgabe. Nirgendwo auf der Welt würden so viele neue Produkte für das digitale Leben gezeigt.

Einen Tag vor der offiziellen Eröffnung haben Aussteller und Macher die Presse begrüßt. IFA-Direktor Jens Heithecker: „Es ist der Trend, mit Sicherheit, dass alle Consumer-Devices, wie wir sagen, alle Geräte, ob das Consumer-Electronics, im klassischen Sinne der Fernseher, die Musikanlage ist, oder das die Elektro-Hausgeräte sind – dass alle verbindbar sind, und auch jetzt verbunden werden.“

Redakteurin Ulrike Kuhlmann vom Heise Verlag meint, ein IFA-Besuch lohne sich immer: „Denn man hat ja die Möglichkeit, sich die Geräte hier anzugucken, die dann demnächst in den Laden kommen, und auch die Hersteller zu löchern. Was können die Geräte? Man kann direkt nachfragen. Da erfährt man vielleicht mehr, als später im Laden.“

So zum Bespiel über den Kühlschrank, der per Kamera seinen Inhalt erfasst. Zum Einsatz kommt auf der IFA auch der Dialogarer, der das Fleisch gleichmäßig zwartrosa gart und per Handy kontrolliert werden kann.

„The Frame“ ist ein Gerät, das den Fernseher – der weiter immer flacher wird – zum Bilderrahmen macht. Das Gerät kann auf Wunsch in den Bildermodus geschaltet werden und zeigt dann etwa Gemälde, die im Abonnementsystem bestellt werden. Eben Fernsehgerät, jetzt Kunstwerk.

Ab Freitag dann zeigt die Internationale Funkausstellung in Berlin HiFi-Komponenten für Musik in feiner Auflösung, Kameras für 360-Grad-Videos, neuste 3-D-Drucker, Sprachsteuerungen für Medien und komplett vernetzte Häuser – das alles bis zum 6. September.