Hurrikan „Maria“ hat Puerto Rico erreicht

Es war noch unklar, ob der Wirbelsturm danach in Richtung des amerikanischen Festlandes weiterzieht.

Auf den Satelliten-Bildern ist es deutlich zu erkennen. Hurrikan „Maria“ hat die Karibikinsel Puerto Rico erreicht. Das nationale US-Hurrikan-Zentrum stufte den Sturm zwar von Kategorie fünf auf die zweithöchste Kategorie vier zurück. Meteorologen gehen aber davon aus, dass der Hurrikan einer der stärksten ist, der jemals die Küste des Inselstaats erreicht hat.

Tausende Menschen haben sich bereits in Sicherheit gebracht.

Neben Windgeschwindigkeiten von rund 250 Stundenkilometer werden lebensbedrohliche Schlammlawinen und blitzartige Überflutungen befürchtet.

Auf den Jungferninseln und Puerto Rico, die beide zu den USA gehören, hatten die Behörden an die Bewohner appelliert, sich auf den Sturm vorzubereiten.

Die Menschen sollten sich in Schutzräumen in Sicherheit bringen.

„Maria“ sollte nach Angaben des Hurrikanzentrums am Mittwoch über Puerto Rico toben und dann in der Nacht und am Donnerstag nördlich der Küste der Dominikanischen Republik weiterziehen. Unklar sei bisher, ob der Wirbelsturm danach in Richtung des amerikanischen Festlandes weiterzieht, hieß es.