Hamburg: Proteste gegen G20-Gipfel gestartet

Sonntag in Hamburg: Es sollte der Auftakt werden für zahlreiche Demonstrationen in der Hansestadt gegen die G20-Politik. Das Wetter war zwar nicht gerade günstig für die Demonstranten, aber der von den Veranstaltern so genannte „familienfreundliche Protesttag“ unter dem Titel „Protestwelle“ fand dennoch statt.

Laut Polizei beteiligten sich mehrere Tausend Menschen an dieser ersten größeren Demonstration. Kritikpunkte des Protestes waren vor allem die Klima-, Handels- und Sozialpolitik der führenden politischen Repräsentanten wichtiger Industrie- und Schwellenländer.

Vertreter der Umweltschutzorganisation „Greenpeace“ demonstrierten auf ihre Weise auf der Elbe vor Hamburg:

O-Ton: („Greenpeace fordert von Angela Merkel, den Ankündigungen beim Klimaschutz jetzt auch Taten folgen zu lassen. Und deswegen fordern wir von ihr den Ausstieg aus der Kohleverstromung jetzt endlich einzuleiten. Denn die Kohle ist das Problem in Deutschland für den Klimaschutz. Die CO2-Emissionen sind seit acht Jahren nicht mehr gesunken. Und das liegt eben an der Kohle. Viele Kohlekraftwerke laufen nur noch für den Export, und nicht für die eigene Versorgung.“)

Der G20-Gipfel soll am Freitag und Samstag in Hamburg stattfinden.