Gay Pride: Türkische Polizei setzt Demonstrationsverbot durch

Die türkische Polizei ist im Zentrum von Istanbul gegen Aktivisten vorgegangen. Die Sicherheitskräfte verhinderten damit eine Demonstration, die sich für die Rechte von Lesben, Schwulen, Transgender und Intersexuellen stark machen sollte Diese war bereits im dritten Jahr in Folge nicht zugelassen worden.

Die Behörden hatten die sogenannte Gay-Pride zuvor verboten und als Grund Sicherheitsbedenken angegeben. Bei dem Einsatz in Istanbul kam es zu Verhaftungen, Aktivisten sprachen von rund 20 Festnahmen. Die Polizei sperrte mehrere Straßen und setzte Augenzeugen zufolge Wasserwerfer und Gummigeschosse ein.