Gangsterserie „4 Blocks“ über Berlin-Neukölln geht an den Start

In Berlin-Neukölln fühlt sich Ali Hamady, auch „Toni“ genannt, wohl. Als Chef eines arabischen Clans ist er Herr über die „4 Blocks“. In der gleichnamigen TV-Serie stellt er seine Vorherrschaft in dem Viertel immer wieder aufs Neue unter Beweis. Der Produzent Quirin Berg.

„Es ist insgesamt glaube ich keine Serie, die versucht in schwarz-weiß was zu erzählen, sondern wir haben wirklich versucht sehr genau hin zu schauen, in die Tiefe zu gehen, haben sehr ausführlich recherchiert, und ich finde es ist wirklich ein sehr schillerndes, sehr authentisches Bild entstanden, vom Leben in Neukölln und insbesondere eben, ja, über das Leben eines arabischen Clans in Neukölln.“

Eigentlich will Toni (gespielt von Kida Khodr Ramadan) eingebürgert werden, der Straße den Rücken kehren und mit Frau und Tochter in Ruhe leben. Doch dann geht ein wichtiger Deal schief und Toni muss die Ehre der Familie wieder herstellen.

„Es gab ein paar lustige Momente, weil wir natürlich auch auf der Straße dann Situationen nachgestellt haben, die für uns wichtig waren, wo wir dann Spielszenen hatten, wo verschiedene Gangs aufeinander prallen und die Rocker aktiv werden – also es ging schon richtig zur Sache, und es war lustig zu sehen, dass sozusagen die reale Umgebung da eben auch sehr real drauf reagiert hat, aber es war alles in einem gesunden Rahmen.“

Ab Montag läuft die TNT-Serie im deutschen Pay-TV an. Bald soll sie auch international ausgestrahlt werden. An der zweiten Staffel wird bereits gearbeitet.