G7-Staaten wollen mehr für Cyber-Sicherheit tun

In einem Entwurf für die Abschlusserklärung des Treffens hieß es, dass Cyber-Vorfälle eine wachsende Gefahr für die Volkswirtschaften darstellten.

Die Gruppe der sieben führenden Industrieländer will Wirtschaft und Gesellschaft besser vor Cyber-Angriffen schützen. Während gerade rund 100 Länder Opfer einer großen Hackerattacke wurden, gaben die G7-Finanzminister am Samstag im italienischen Bari das Ziel aus, sich stärker gegen solche Angriffe zu wappnen. In einem Entwurf für die Abschlusserklärung des Treffens hieß es, dass Cyber-Vorfälle eine wachsende Gefahr für die Volkswirtschaften darstellten.

Im Blick hat die Staatengruppe vor allem die Verwundbarkeit im Finanzbereich. Hintergrund ist allerdings nicht der aktuelle Cyber-Großangriff. Vielmehr hatte Italien als amtierende G7-Präsidentschaft schon zuvor einen Schwerpunkt bei diesem Thema gesetzt.

Bundesfinanzminister Schäuble sagte am Rande des Treffens, sein US-Kollege Steven Mnuchin habe sich bei der G7-Sitzung zum weltweiten Handel und freien Warenaustausch bekannt und deutlich gemacht, dass die USA die Finanzregulierung nicht blockieren würden. Die USA stehen momentan besonders im Fokus, weil der neue Präsident Donald Trump wiederholt mit Importbeschränkungen gedroht hat und Handelsvereinbarungen aufkündigen will.